Filmtipp: Der blinde Skater

Die Doku-Reihe Lebenslinien im BR, hat Johannes begleitet, wie er blind seinen Alltag in Nürnberg meistert.

© BR/Maximus Film/Laura Fischbach

Johannes wird mit einer Augenkrankheit geboren, durch die er langsam erblindet. Seine Eltern wollen ihm ein schönes Leben ermöglichen, ihn aber auch beschützen und engen ihn damit ein.

Als sie ihn auf ein Internat für Blinde schicken, glaubt Johannes, sie wollen ihn loswerden. Als Teenager knüpft er Kontakte zu nicht-behinderten Gleichaltrigen. Zusammen mit ihnen holt er die Jugend nach, die ihm lange gefehlt hat.

Der langgehegte Traum vom Skaten 

Auch seine erste längere Beziehung gibt ihm zunächst mehr Selbstvertrauen - doch die Freundin fängt bald an, ihn einzuschränken. Johannes hört mit dem Sport auf, nimmt stark zu und fällt in eine Depression.

Als die Beziehung nach drei Jahren zerbricht, ist er am Boden und erkennt, dass es so nicht weitergehen kann. Mit 23 Jahren erfüllt er sich einen langgehegten Traum: Er beginnt zu skaten.

Mit unseren Öffis selbstständig mobil

Johannes lebt mittlerweile in Nürnberg, wo er seinen Alltag vor allem mit dem Skateboard und unseren Bussen und Bahnen bestreitet. Unser gut ausgebautes, weitestgehend barrierefreies ÖPNV-Netz findet Johannes super - es war sogar mit ein entscheidender Grund, dass er sich für Nürnberg als Wahlheimat entschieden hat. 

Der Beitrag über Johannes im BR

Den Beitrag über Johannes gibt es im Bayerischen Rundfunk zum Anschauen.