VAG
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VAG Porträt

Die VAG im Porträt

Blicken Sie hinter unsere Kulissen

Wir, die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg, sind ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Städtische Werke Nürnberg GmbH, die wiederum zu 100 Prozent der Stadt Nürnberg gehört. Die VAG steht für Sicherheit, Zuverlässigkeit, Innovation und Kundennähe im öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt Nürnberg, den Nachbarstädten Fürth und Erlangen sowie einigen kleineren Nachbarstädten.

Als zukunftsorientiertes Unternehmen haben wir uns darüber hinaus auch Umweltverträglichkeit und soziales Engagement auf die Fahnen geschrieben.

Die folgenden Bilder können Sie downloaden und für eigene Veröffentlichungen nutzen. Bei einer Veröffentlichung sind Sie jedoch verpflichtet, das angegebene Copyright anzugeben.

© VAG - Dieter Kachelrieß
© VAG - Claus Felix
© VAG - Claus Felix
© VAG - Claus Felix
© VAG - Dieter Kachelrieß
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© VAG - Claus Felix
© VAG - Peter Dörfel
© VAG - Claus Felix
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© VAG - Dieter Kachelrieß
© VAG - Björn Kühl
© VAG - Claus Felix
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© VAG - Claus Felix
© VAG - Claus Felix

Die Automatische U-Bahn

Ein Musterbeispiel für unser innovatives Handeln ist die deutschlandweit erste vollautomatische U-Bahn, die wir am 14. Juni 2008 auf die Strecke gebracht haben. Sie verkehrt auf der neuen U-Bahn-Linie U3 zwischen dem U-Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz im Norden und der Station Gustav-Adolf-Straße im Südwesten. Im Innenstadtbereich nutzte sie das Streckennetz und sechs Bahnhöfe der U-Bahn-Linie U2. Von 2008 bis 2010 fuhren auf diesem Abschnitt automatische und konventionelle Züge. Weltweit war dieser Mischbetrieb einmalig.

Mit der Umstellung der U2 auf den automatischen Betrieb im Jahr 2010 gelang uns dann erneut eine Weltneuheit: Die gesamte Linie (Röthenbach – Flughafen) wurde unter rollendem Rad auf den automatischen Betrieb umgestellt, d.h. der Betrieb wurde nicht einen Tag unterbrochen, nach und nach fuhren immer mehr automatische Züge auch auf der U2.

Zentral gesteuert und elektronisch überwacht, bietet die automatische U-Bahn viel Service, höchste Sicherheit, dichte Takte und hohe technische Zuverlässigkeit. Im automatisierten Betrieb können die U-Bahnen in einem Abstand von nur 100 Sekunden fahren. Ein solch dichter Takt verkürzt die Wartezeiten für die Fahrgäste auf ein Minimum. Die Fahrgäste schätzen darüber hinaus, dass Servicemitarbeiter Zeit für Fragen und Hilfeleistungen haben.

Unsere Werkstätten

Jeden Tag spulen unsere Fahrzeuge insgesamt rund 80.000 Kilometer ab – das entspricht ungefähr zwei Erdumrundungen. Entsprechend müssen unsere Busse und Bahnen regelmäßig gewartet werden.

U-Bahn-Werkstatt Nürnberg-Langwasser
Vor allem unsere U-Bahnen sind regelrechte „Kilometerfresser“: Im Jahr legt jeder einzelne Zug annähernd 100.000 Kilometer zurück. Damit die Fahrzeuge über die Lebensdauer von ungefähr 35 Jahren eingesetzt werden können, werden sie penibel gewartet.

Um die Einsatzbereitschaft der U-Bahn-Wagen kümmern sich rund 130 Mitarbeiter in der Werkstatt Nürnberg-Langwasser. Hier werden sämtliche Wartungs- und Reparaturmaßnahmen durchgeführt – von der Innen- und Außenreinigung über Arbeiten an Radsätzen, Inneneinrichtung und Motoren bis hin zur immer umfangreicher werdenden Fahrzeugelektronik.

Straßenbahn-Betriebshof „Heinrich-Alfes-Straße“
Eine deutschlandweite Vorbildrolle nimmt unser Straßenbahn-Betriebshof in der Heinrich-Alfes-Straße ein. Auf dem 6,8 Hektar großen Gelände im Süden Nürnbergs sind derzeit 50 Straßenbahnfahrzeuge untergebracht. Aufgrund der Kombination von Werkstatt und Betriebshof lassen sich hier viele zeitintensive Instandhaltungsarbeiten effizient erledigen.

Vor allem aber unter ökologischen Gesichtspunkten ist dieser Standort etwas ganz Besonderes: Hier befindet sich eine der größten dachintegrierten Photovoltaikanlagen Deutschlands sowie eine Regenwasser-Aufbereitungsanlage, die sowohl die Straßenbahn-Waschanlage als auch die Sanitäranlagen des Betriebshofes speist. Kein Wunder also, dass der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) auf die „Heinrich-Alfes-Straße“ als Musterbetriebshof verweist.

Zentrale Omnibuswerkstätte Nürnberg-Schweinau
Jährlich fährt jeder unserer Busse 60.000 Kilometer weit. Bei einer Lebenserwartung von rund zwölf Jahren legt jedes Fahrzeug damit mehr als die eineinhalbfache Strecke zum Mond zurück – und weist dabei auch einen entsprechenden Wartungs- und Instandhaltungsbedarf auf.

Während die Wartungsarbeiten hauptsächlich in den Betriebshöfen in Nürnberg, Fürth und Erlangen durchgeführt werden können, werden die Busse für aufwändige Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten in die Zentrale Omnibus Werkstätte nach Nürnberg-Schweinau überführt. Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern wird das gesamte Spektrum von Prüf-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten abgedeckt.

Gerade im Bus-Betrieb haben wir uns ein umweltverträgliches und ressourcenschonendes Verhalten auf die Fahnen geschrieben. Mit Innovationen wie dem Dieselelektrischen Bus (1998), dem Brennstoffzellenbus (2000), dem Ultracapbus (2001) sowie den Bussen mit EURO-5-Motoren (seit 2005), Erdgas- oder Hybridbussen waren wir schon damals der Zeit voraus. Bis heute setzen wir auf emissions- und lärmarme Fahrzeuge.

Die Aus- und Weiterbildung

Neben den technischen Fähigkeiten unserer Fahrzeuge ist uns auch das Können unserer Mitarbeiter besonders wichtig. Dies garantieren wir durch eine permanente Aus- und Weiterbildung.

So beinhalten unsere Schulungsmaßnahmen die sichere Beherrschung der Fahrzeuge und eine kundenorientierte Fahrweise. Darüber hinaus erwarten wir von unseren Mitarbeitern eine hohe Serviceorientierung, ein breites, stets abrufbares Wissen zu allen Fragen der Mobilität (tarifliches Wissen, Ortskenntnisse) und einen immer freundlichen Umgang mit unseren Fahrgästen.

Unsere betriebseigenen Fahrschulen „Omnibus“ und „Schienenfahrzeuge“ vermitteln dabei die grundlegenden Fertigkeiten zur sicheren Beherrschung der Fahrzeuge. Der Einsatz moderner Ausbildungstechnologien, mit denen sie ganz individuell immer wieder üben können, trägt ebenfalls zur Unterstützung der Ausbildung bei. So sind wir deutschlandweit das erste Verkehrsunternehmen, das zur Aus- und Weiterbildung seiner Busfahrer und Busfahrerinnen einen Bussimulator einsetzt. Hier werden in virtuellen Trainings neben dem wirtschaftlichen Fahren auch Extremsituationen durchgespielt, die im echten Fahrbetrieb so nicht geübt werden können. Auch im U-Bahn-Betrieb setzen wir einen Fahrsimulator ein.

Unsere Zentrale Serviceleitstelle

Das Herz und Hirn des öffentlichen Personennahverkehrs in Nürnberg, Fürth und Erlangen ist unsere Zentrale Serviceleitstelle. Fünf Straßenbahn-, 80 Bus- und drei U-Bahn-Linien werden von hier aus überwacht und koordiniert. Unser Ziel ist ein nahezu perfekter Nahverkehr mit hoher Zuverlässigkeit, dauerhaftem und ständig geprüftem, hohem Sicherheitsstandard und verlässlicher Serviceorientierung.

Pro Tag nehmen 600.000 Fahrgäste an über 1.000 Haltestellen, die insgesamt bis zu 100.000 Mal angefahren werden, unser Angebot an. Diese Zahlen verdeutlichen, dass unsere Zentrale Serviceleitstelle stets ein waches Auge auf das verkehrliche Geschehen werfen und den gesamten öffentlichen Personennahverkehr steuern muss. Dies bedeutet auch, dass die rund 70 Mitarbeiter helfend und koordinierend eingreifen, etwa wenn der Betrieb außer Fahrt kommt, durch die zeitnahe Verständigung von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie das sofortige Einrichten eines Ersatzverkehrs durch Busse und Taxen.

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