FAQs zur 3G-Regel im ÖPNV

Im öffentlichen Personennahverkehr gilt seit dem 24. November 2021 die 3G-Regel. Vollständig geimpft, genesen oder getestet ist die neue Vorgabe. Sie gilt laut Bundesinfektionsschutzgesetz voraussichtlich bis 19. März 2022. Was das bedeutet, haben wir hier zusammengestellt. Wir bitten unsere Fahrgäste, diese Vorgaben der Politik zu beachten und mitzutragen.

FFP2-Maske im Bus © VAG

Ab wann gilt die 3G-Regel?

Die 3G-Regel tritt am Mittwoch, den 24. November 2021 in Kraft. 

Wer hat die 3G-Regel beschlossen?

Bundestag und Bundesrat haben am 18. und 19. November 2021 das neue Infektionsschutzgesetz verabschiedet. Dieses beinhaltet ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Eine Maßnahme betrifft den öffentlichen Personennahverkehr und gilt bundesweit. Dies ist die 3G-Regel. Die Maßnahmen des neuen Infektionsschutzgesetzes wurden am 23. November 2021 veröffentlicht und gelten ab 24. November 2021.

Wofür steht 3G?

3G steht für vollständig geimpft, genesen oder getestet. Demnach dürfen nur noch Fahrgäste, die einen entsprechenden Impf- oder Genesennachweis beziehungsweise ein maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen können, den ÖPNV nutzen. Auch PCR-Tests gelten als Nachweis. Sie sind maximal 48 Stunden gültig.

Wo gilt die 3G-Regel?

In allen Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs, aber auch im Personenfernverkehr. Die 3G-Regel gilt außerdem in unseren Aufzügen und U-Bahnhöfen ab den Entwertern.

In unserem KundenCenter gilt die 3G-Regel nicht, die FFP2-Maskenpflicht bleibt jedoch auch hier weiterhin bestehen.

Für wen gilt die 3G-Regel?

Grundsätzlich gilt die 3G-Regel für alle Fahrgäste. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahre und Schüler*innen, die in der Schule regelmäßig getestet werden. Die Maskenpflicht gilt übrigens weiterhin; in Bayern sind FFP2-Masken zu tragen.

Wie wird die Einhaltung der 3G-Regel kontrolliert?

Der Gesetzgeber hat die Kontrollpflicht des 3G-Status im ÖPNV auch den Verkehrsunternehmen in Deutschland übertragen. Das bedeutet, dass unsere Kontrollteams im Rahmen der Fahrscheinkontrolle künftig auch nach dem 3G-Nachweis fragen. Wir bitten alle Fahrgäste, die Dokumente (Impfpass oder Testzertifikat als Dokument oder in einer App) bereitzuhalten und ergänzend einen Personalausweis oder Reisepass vorzuzeigen. 
Wer 3G nicht belegen kann oder erfüllt, muss an der nächsten Haltestelle aussteigen. Hier ist vom Gesetzgeber keine Kulanz vorgesehen. Bei den Kontrollen werden wir auch von der Polizei unterstützt. Wer sich nicht an die 3G-Regel hält, kann von den Ordnungsämtern mit einem Bußgeld belegt werden.

Was passiert, wenn ich keinen 3G-Nachweis habe?

In diesem Fall ist eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gestattet. Im U-Bahn-Bereich gilt die Nachweispflicht bereits ab dem Zugang zur U-Bahn, also ab den Entwertern.

Muss ich trotz der 3G-Regel eine Maske tragen?

Ja, die FFP2-Maskenpflicht besteht weiterhin. Sie dient Ihrem Schutz ebenso wie dem Ihrer Mitmenschen. Bitte tragen Sie Ihre FFP2-Maske stets korrekt, das heißt enganliegend und über Mund und Nase. Eine Befreiung von der Maskenpflicht berechtigt Ungeimpfte nicht, auf einen Test zu verzichten!

Bin ich aus datenschutzrechtlichen Gründen verpflichtet, meinen Nachweis vorzuzeigen?

Der Gesetzgeber sieht die Nachweispflicht von 3G für den ÖPNV vor. Das bedeutet zwangsläufig, dass der Impf- oder Genesenennachweis oder das Ergebnis eines Tests ergänzt um ein persönliches Ausweisdokument wie den Personalausweis zur Einsicht erbeten werden können.

Ich konnte mich aus gesundheitlichen Gründen bislang nicht impfen lassen. Bin ich von der 3G-Regel befreit? 

Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss in jedem Fall ein aktuelles Ergebnis eines Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests vorzeigen.

Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, haben in Bayern Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test. Das gilt auch für Schwangere und Stillende. Ein negativer PCR-Test berechtigt selbstverständlich zur Fahrt mit dem ÖPNV.

Wer übernimmt die Kosten für den Test?

Alle können sich seit 13. November mindestens einmal pro Woche wieder kostenlos durch geschultes Personal testen lassen - unabhängig von Impf- oder Genesenenstatus. Die Testbescheinigungen gelten als Nachweis zu bestimmten Innenräumen und Veranstaltungen. Jetzt eben auch im ÖPNV. Der Nachweis hat dann eine Gültigkeit von 24 Stunden. Danach ist ein neuer Test notwendig, wenn man Zutritt zu Einrichtungen oder Bus und Bahn haben möchte, wo ein 3G-Nachweis erbracht werden muss.

Ich besitze ein Abo und möchte dies wegen der 3G-Pflicht kündigen. Gibt es ein Sonderkündigungsrecht?

Wir haben Verständnis, dass Sie danach fragen, aber es gibt kein Sonderkündigungsrecht. Es gelten weiterhin die üblichen Bestimmungen. Sie können unsere Busse und Bahnen weiterhin nutzen, wenn Sie einen 3G-Nachweis haben, also geimpft, genesen oder getestet sind. Sie sind nicht grundsätzlich von der Beförderung ausgeschlossen.