Fahrplanauskunft


Bei einer täglichen Streckenleistung unserer Fahrzeuge von insgesamt rund 80.000 Kilometern geht ohne eine regelmäßige Wartung gar nichts. Kein Wunder also, dass die Kollegen in unseren Werkstätten ein beträchtliches Renommée genießen. Sind es doch ihre Erfahrung und ihr handwerkliches Geschick, die selbst bei vermeintlich aussichtslosen Fällen noch wahre Wunder bewirken können. Egal, ob für Bus, Straßen- oder U-Bahn.

Informieren Sie sich hier über unsere:
U-Bahn-Werkstatt
Straßenbahnwerkstatt
Buswerkstatt


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U-Bahn-Werkstatt in Nürnberg-Langwasser

Um die tadellose Einsatzbereitschaft der U-Bahn-Wagen kümmern sich rund 130 Mitarbeiter in Nürnberg-Langwasser. Dort, in unserem 1997 modernisierten Werkstattkomplex für Schienenfahrzeuge, werden sämtliche Wartungs- und Reparaturmaßnahmen durchgeführt – von der Innen- und Außenreinigung über Arbeiten an Radsätzen, Inneneinrichtung und Motoren bis hin zur immer umfangreicher werdenden Fahrzeugelektronik.

Optimal ausgerüstet: Hauptwerkstatt und Nebenwerkstätten
Während große Inspektionen, Umbauarbeiten oder größere Reparaturen in der Wagenhalle der Hauptwerkstatt durchgeführt werden, stehen für einzelne Fahrzeugkomponenten – z.B. Radsätze oder Getriebe – die angeschlossenen Nebenwerkstätten bereit. Hier befinden sich spezialisierte Bereiche wie Lackiererei, Schreinerei und Polsterei ebenso wie Werkstätten zur Drehgestellbearbeitung oder zur Instandsetzung der Wagensteuergeräte. Unterstützt werden unsere Spezialisten hier von computergesteuerten Radsatz-Drehmaschinen und hochpräzisen Analysegeräten beispielsweise für die Antriebs- und Steuerungstechnik.

Unsere Boxengasse: Die Betriebswerkstatt
In der Betriebswerkstatt werden die U-Bahnen gereinigt und regelmäßig geprüft. Kleinere Reparaturen können sofort durchgeführt werden. Schließlich gibt es auch hier Arbeitsgruben, Grubenheber zum Motorwechsel sowie eine zentrale Ölwechsel- und Abschmieranlage.

Alles andere als eine Katzenwäsche: Die Wagenwaschhalle
Einmal im Monat muss jeder U-Bahn-Zug durch die Portalwaschanlage. Damit auch die Umwelt sauber bleibt, reduziert eine integrierte Wasseraufbereitungsanlage die notwendige Frischwasseraufnahme.


Straßenbahn-Betriebshof „Heinrich-Alfes-Straße“


Als 1995 die Niederflurbahnen eingeführt wurden, zeichnete sich bald ab, dass die Straßenbahn-Hauptwerkstatt in der Fuchsstraße den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. 2003 wurde die Werkstatt daher mit den Betriebshöfen Nordost und Maximilianstraße zusammengelegt und im neu gebauten Straßenbahn-Betriebshof „Heinrich-Alfes-Straße“ untergebracht. Auf dem 6,8 Hektar großen ehemaligen Gelände der Trafo-Union sind eine Abstellhalle für die derzeit 50 Straßenbahnfahrzeuge der VAG und eine Schwerpunktwerkstatt mit den Betriebs- und Hauptwerkstätten entstanden.

5.670 Quadratmeter geballte Kompetenz
Die Schwerpunktwerkstatt nimmt zusammen mit dem Sozialtrakt für 54 Beschäftigte eine überbaute Fläche von 5.670 Quadratmetern ein. In der Hauptwerkstatt mit ihren sechs Kopfarbeitsständen werden die zeitintensiveren Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Hier bauen die Mitarbeiter beispielsweise Komponenten ein und aus oder beheben Unfallschäden. Die Betriebswerkstatt dient Wartungsarbeiten, Reparaturen mit kurzer Standzeit und der Fahrzeug-Reinigung.

Für die Zukunft gerüstet
Aufgrund der Kombination von Werkstatt und Betriebshof lassen sich viele Arbeiten noch effizienter erledigen. Auch für steigenden Wartungsbedarf im Zusammenhang mit möglichen zukünftigen Netzerweiterungen ist bereits vorgesorgt: Vier weitere Abstellgleise nördlich der Halle bieten Platz für bis zu 76 Fahrzeuge.

Der Umwelt zuliebe
Auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist die Einrichtung wegweisend. Befindet sich doch hier Deutschlands bis dato größte dachintegrierte Photovoltaikanlage. Hinzu kommt eine Regenwasser-Aufbereitungsanlage, die sowohl die Straßenbahn-Waschanlage als auch die Sanitäranlagen des Betriebshofes speist. Kein Wunder also, dass der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) auf die „Heinrich-Alfes-Straße“ als Musterbetriebshof verweist.


Zentrale Omnibuswerkstätte


In den insgesamt drei Betriebshofwerkstätten in Nürnberg, Fürth und Erlangen werden rund 260 Busse gewartet und für ihre täglichen Einsätze vorbereitet. Die Zentrale Omnibuswerkstätte (ZOW) in Nürnberg-Schweinau erstreckt sich über eine Fläche von 5.000 Quadratmetern und ist für das gesamte Spektrum von Prüf-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten gerüstet.

Astronomische Leistung
Jährlich fährt jeder unserer Busse an durchschnittlich 258 Einsatztagen 55.000 Kilometer weit. Bei einer Lebenserwartung von rund zwölf Jahren legt jedes Fahrzeug damit mehr als die eineinhalbfache Strecke zum Mond zurück – und weist einen entsprechenden Wartungs- und Instandhaltungsbedarf auf. Während die Wartungsarbeiten hauptsächlich in den Betriebshofwerkstätten durchgeführt werden können, müssen die Busse für aufwändige Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten in die ZOW nach Nürnberg-Schweinau überführt werden. Diese gliedert sich räumlich in drei Abschnitte.

Klare Aufgabenverteilung
Im Abschnitt 1 gibt es zwölf Arbeitsstände für die Instandsetzung von Fahrwerk, Getriebe, Motor, Bremsen und Fahrzeugelektrik. Alle Stände verfügen über eigene Abgasabsauganlagen und Energiesäulen. Auch Medienzapfsäulen und Entsorgungsstationen stehen zur Verfügung, in denen Altöl und Kühlflüssigkeit entsorgt werden können. Angegliedert an diesen Abschnitt sind das Meisterbüro, das Ersatzteillager sowie verschiedene elektrotechnische, elektronische und mechanische Spezialwerkstätten. Hinzu kommen ein Spezialwerkzeuglager sowie die Sattlerei.

Der zweite Abschnitt ist ganz auf Karosseriearbeiten ausgerichtet. Ein Rahmenrichtgerät findet sich hier ebenso wie die Lackieranlage. Eine Schreinerei und Flaschnerei runden das Leistungsangebot ab.

Die Fahrzeugüberwachung – also die Durchführung aller gesetzlich geforderten Untersuchungen wie z.B. Hauptuntersuchung, Abgasuntersuchung, Sicherheitsprüfung und Gasanlagenprüfung – erfolgen schließlich im Abschnitt 3. Hier stehen alle erforderlichen Prüfstände und Messvorrichtungen zur Verfügung, so zum Beispiel ein Bremsenprüfstand. Auch alle VAG-internen Qualitätsuntersuchungen werden hier durchgeführt.