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Sicherheit auf allen Linien

Alle unsere Fahrzeuge, ob Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen, sind mit einem umfangreichen "Sicherheitspaket" ausgestattet.

* Jedes Fahrzeug ist mit Funk ausgestattet. So kann die Fahrerin oder der Fahrer im Notfall schnell Hilfe herbeirufen: Polizei, Feuerwehr oder einen Arzt, falls ein Fahrgast beispielsweise einen Schwächeanfall erleidet.

* Für den Bau der Fahrzeuge werden feuerhemmende, schwer entflammbare Materialien verwendet, um eine Brandgefahr weitestgehend auszuschließen.

* Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Ihrer Mitfahrer ist in allen Fahrzeugen das Rauchen verboten. Wie leicht könnten im Gedränge Brandlöcher an Kleidungsstücken entstehen.

* Alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse sind mit Feuerlöschern ausgestattet, die im Brandfall von jedermann benutzt werden können. Ihre Position ist mit einem Feuerlöscher-Symbol gekennzeichnet. Eine Anleitung zur Brandbekämpfung befindet sich auf jedem Löscher.

* Notbremseinrichtungen in den Bahnen sorgen dafür, dass sie so schnell wie möglich zum Stillstand kommen. Auch deshalb ist es besonders wichtig, sich immer gut festzuhalten. So sind In allen U-Bahn-Wagen und Straßenbahnen im Türbereich Notbremsgriffe angebracht.

* Alle U-Bahn-Fahrzeuge, die U-Bahnhöfe und viele Straßenbahnfahrzeuge (der Einbau der Videoanlagen ist noch nicht abgeschlossen) sind mit Überwachungskameras ausgerüstet. In den Bahnen überwacht der Fahrer die Monitore. Die Bilder aus den U-Bahnhöfen werden in die Zentrale Serviceleitstelle übertragen, wo unsere Mitarbeiter die Monitore während der Betriebszeit überwachen. Im Notfall kann die Zentrale Serviceleitstelle per Direktruf die Polizei anfordern.

* U-Bahn: Durch das Ziehen des Nothaltgriffes können Sie in einer Gefahrensituation einen stehenden Zug an der Abfahrt hindern oder einen fahrenden Zug zum Stillstand bringen. Um zu verhindern, dass ein fahrender U-Bahn-Zug im Tunnel zum Stehen kommt, schaltet sich einige Sekunden nach der Abfahrt vom Bahnhof eine so genannte "Notbremsüberbrückung" ein. Wird nun die Notbremse gezogen, fährt der Zug aus Sicherheitsgründen noch bis zur nächsten Haltestelle weiter, da hier eine Hilfeleistung, beispielsweise eine Evakuierung der Fahrgäste, wesentlich schneller und besser möglich ist, als bei einem Halt zwischen zwei Bahnhöfen.

* Straßenbahn: Zieht der Fahrgast hier die Notbremse, wird der Zug an der Abfahrt gehindert bzw. während der Fahrt durch eine Zwangsbremsung zum Stillstand gebracht.

* Die Automatiktüren bei der Straßenbahn werden durch Lichtschranken und Einklemmschutz gesichert. Bei Hindernissen im Bereich dieser Sicherheitselemente öffnet sich die betroffene Tür erneut.

* An den Straßenbahnen, bei denen sich die Türtaster nicht ausreichend von der Umgebung abheben (Fahrzeuge der Typen N8 und GT6N), wurden taktile Taststreifen für Fahrgäste mit eingeschränkter Sehfähigkeit angebracht. Diese erleichtern das Auffinden der Taster.

* Mit Hilfe eines Nothebels, der sich im Türbereich befindet, lassen sich die Türen in unseren Straßenbahnen und Bussen von Hand öffnen, falls einmal ein technischer Defekt das automatische Öffnen verhindert.

* In Straßenbahnen und Bussen gibt es Fluchtfenster für Notfälle. Sie sind mit einem Aufkleber deutlich gekennzeichnet.

* Mit dem Nothammer kann bei Gefahr die Scheibe aus Sicherheitsglas zerstört werden.

* Nicht zuletzt: Bitte sprechen Sie im Normalfall während der Fahrt nicht mit unseren Fahrerinnen und Fahrern. Im heutzutage doch recht dichten Verkehrsgetümmel könnte die kleinste Unachtsamkeit schwerwiegende Folgen haben.

Übrigens:
Mit automatisierten Defibrillatoren (AED) kann jeder Leben retten. Ein damit gezielt ausgelöster Elektroschock kann nach einem Herz-Kreislaufstillstand das Herz in Takt und wieder zum Schlagen bringen. Deshalb steht in unserem KundenCenter am Nürnberger Hauptbahnhof ein Defibrillator für Notfälle bereit.