Meine VAG
Fahrzeuge
Relativ problemlos fahren Sie mit unseren modernen Fahrzeugen, wie Niederflurstraßenbahnen, Niederfluromnibussen und U-Bahnen.
U-Bahn
Die Bahnsteigkanten sind zum Gleis hin durch einen 50 Zentimeter breiten Kontraststreifen markiert, der sich im Material und der Oberflächenstruktur von der übrigen Bahnsteigfläche unterscheidet. Dann folgt ein gerillter Leitstreifen, der sehbehinderte und blinde Fahrgäste auf die Kante aufmerksam machen soll und ihnen so die Orientierung erleichtert.
An den zwölf U-Bahn-Fahrzeugen des Typs DT2, bei denen sich die Türtaster nicht ausreichend von der Umgebung abheben, wurden taktile Taststreifen für Fahrgäste mit eingeschränkter Sehfähigkeit angebracht. Diese erleichtern das Auffinden der Taster.
Rollstuhlfahrern empfehlen wir, bei den konventionelle U-Bahn-Fahrzeugen an der ersten Tür beim Fahrer einzusteigen. Der Fahrer ist beim Einsteigen gern behilflich. Der Höhenunterschied und der Spalt zwischen Wagen und Bahnsteigkante sind so kein Problem mehr.
Die Türen der neuen automatischen U-Bahn-Fahrzeuge (Typs DT3) sind mit Rampen ausgerüstet, die beim Halt am Bahnhof automatisch ausfahren.
Im Wageninneren werden die Haltestellen rechtzeitig per Durchsage angekündigt.
Der Schließvorgang der U-Bahn-Türen wird mit einem optischen ("Blinkleuchte") und einem akustischen Signal ("Piepsen") angekündigt. Speziell für Menschen mit Hörproblemen stellt das zusätzliche optische Signal eine Verbesserung gegenüber der früheren Durchsage dar.
Bitte steigen Sie nicht mehr zu oder aus, wenn der Schließvorgang eingeleitet ist.
Bus
Bei allen von der VAG eingesetzten Bussen handelt es sich um Niederflurbusse. Das Ein- und Aussteigen ist dadurch sehr bequem. Zusätzlich werden die Busse zum Ein- und Aussteigen seitlich abgesenkt (Kneeling). Damit dies noch leichter wird, sind unsere Busse mit Rampen für Rollstuhlfahrer ausgerüstet. Bitte melden Sie sich beim Fahrer, der die Rampe aktiviert.
Zur besseren Orientierung für sehbehinderte Fahrgäste sind Haltestangen und Trittstufen in den Türbereichen rot bzw. gelb gekennzeichnet.
Im Wageninneren wird die nächste Haltestelle optisch sowie akustisch angekündigt.
Bitte beachten: Gesetzliche Neuregelung für die Rollstuhlmitnahme
Es kommt inzwischen eine Dienstanweisung zur Anwendung, die auf der EU-Busrichtlinie beruht. Danach dürfen in Bussen nur noch so viele Rollstuhlfahrer mitgenommen werden, wie Rollstuhlplätze in den Fahrzeugpapieren ausgewiesen sind. Bei uns ist dies grundsätzlich ein Platz im Bereich der mittleren Tür.
Die EU-Busrichtlinie strebt europaweit eine Harmonisierung der Typgenehmigung an. Mit Blick auf die Fahrgäste im Rollstuhl werden die Sicherheitsanforderungen angehoben. Somit ist es Verkehrsunternehmen künftig nicht mehr erlaubt, mehr Rollstuhlfahrer in ihren Fahrzeugen mitzunehmen als Plätze in den Fahrzeugpapieren ausgewiesen sind.
Möchte mehr als ein Rollstuhlfahrer mit uns fahren, ruft der Fahrer ein spezielles Taxi, das den Rollstuhlfahrer ans Ziel bringen kann. Die Kosten für die Taxifahrt tragen wir, sofern der Fahrgast eine gültige Fahrberechtigung hat.
Straßenbahn
Auch bei den Straßenbahnen verkehren in Nürnberg ausschließlich Fahrzeuge, die mit wenigstens einem Niederflurmittelteil ausgestattet sind. So ist auch bei den Straßenbahnen der Ein- bzw. Ausstieg wesentlich erleichtert. Auch unsere Straßenbahnen sind mit Klapprampen ausgerüstet, welche den Einstieg für Rollstuhlfahrer nochmals erleichtern. Bitte melden Sie sich beim Fahrer, der die Rampe aktiviert.
An den Straßenbahnen, bei denen sich die Türtaster nicht ausreichend von der Umgebung abheben (Fahrzeuge der Typen N8 und GT6N), wurden taktile Taststreifen für Fahrgäste mit eingeschränkter Sehfähigkeit angebracht. Diese erleichtern das Auffinden der Taster.
Für Rollstühle und Kinderwagen sind in den Straßenbahnwagen spezielle Flächen ausgewiesen.
Auch in den Straßenbahnen werden die Haltestellen im Wageninneren optisch sowie akustisch angekündigt.


